Häufige Fragen

 


 

Ich funktioniere im Alltag gut. Warum fühle ich mich trotzdem erschöpft und leer?

 

Viele Menschen, die zu mir kommen, haben gelernt zu funktionieren. Sie übernehmen Verantwortung, leisten viel, organisieren ihr Leben. Und trotzdem bleibt diese Anspannung, die sich nicht ausruhen lässt.

Das hat oft damit zu tun, dass das Nervensystem über Jahre gelernt hat, sich anzupassen und zu kontrollieren. Funktionieren war einmal die beste verfügbare Lösung. Der Preis dafür wird erst später sichtbar. Wir schauen gemeinsam, welche Muster dahinterstehen und wie Dein System wieder Handlungsspielraum bekommt.

 


 

Ich habe schon Therapie oder Coaching gemacht. Warum komme ich trotzdem nicht weiter?

 

Weil Verstehen und Verändern zwei verschiedene Dinge sind.

Prägungen sitzen nicht im Denken, sondern im Körper und im Nervensystem. Du kannst genau wissen, warum Du in Beziehungen immer wieder gleich reagierst, und es trotzdem wieder tun. In meiner Arbeit geht es deshalb nicht nur um Einsicht, sondern darum, dass Dein System neue Erfahrungen macht.

 


 

Muss ich meine ganze Kindheit erzählen?

 

Nein. Es geht nicht darum, die Lebensgeschichte durchzuarbeiten. Wir arbeiten mit dem, was sich jetzt zeigt: im Körper, im Denken, in Deinen Reaktionen. Von dort aus ergibt sich das Weitere. Manchmal führt das in die Vergangenheit, manchmal nicht.

 


 

Wie läuft eine Sitzung ab?

 

Wir beginnen mit einem Gespräch darüber, was Dich gerade beschäftigt. Dann schauen wir, was in diesem Moment aktiv ist. Je nach Situation arbeiten wir im Gespräch, mit der Körperwahrnehmung oder mit dem Erkunden innerer Reaktionen.

Ich lege den Verlauf nicht vorher fest. Er entsteht im Kontakt und richtet sich danach, was Du heute tragen kannst.

 


 

Was, wenn es mir zu viel wird?

 

Dann halten wir an.

Ich arbeite traumasensibel, und das bedeutet konkret: Ich achte darauf, was Dein Nervensystem verkraften kann, und ich gehe nicht über Deine Grenze. Du entscheidest, wie weit wir gehen. Wenn etwas hochkommt, das zu viel ist, ist das kein Scheitern, sondern eine Information. Wir arbeiten dann daran, Dich zu stabilisieren, und nicht daran, weiterzumachen.

 


 

Wie lange dauert eine Begleitung?

 

Das ist sehr unterschiedlich. Manche kommen wenige Male, um ein bestimmtes Thema zu klären. Andere entscheiden sich für eine längere Begleitung, wenn sich zeigt, dass tiefere Muster dahinterstehen.

Was ich Dir sagen kann: Das Muster zu erkennen geht schnell, oft schon in den ersten Sitzungen. Es im Nervensystem zu verankern, sodass Du im Alltag anders reagierst, braucht Zeit. Ich sage Dir von Anfang an, welchen von beiden wir gerade tun.

 


 

Was kostet das?

 

Eine Einzelsitzung von bis zu 120 Minuten kostet 200 €.

Die dreimonatige Prozessbegleitung mit sechs Sitzungen kostet 1.140 €, zahlbar in Raten.

Die Entscheidungsanalyse kostet 650 €.

Körperarbeit liegt zwischen 50 € und 150 €, je nach Form und Dauer.

 

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen Heilpraktikerleistungen in der Regel nicht. Auf Wunsch bekommst Du eine Rechnung, die Du bei einer Zusatzversicherung einreichen kannst.

 

[Alle Formate im Detail]

 


 

Bist Du Therapeutin?

 

Ja. Ich bin Heilpraktikerin mit der vollen Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, die ich 2013 vom Gesundheitsamt Saarbrücken erhalten habe. Diese Erlaubnis schließt die Ausübung von Psychotherapie ausdrücklich ein.

 

Was ich nicht bin: approbierte Psychotherapeutin im Sinne des Kassensystems. Ich habe keine Verhaltenstherapie- oder Tiefenpsychologie-Ausbildung nach Richtlinienverfahren gemacht. Ich habe mich stattdessen auf Bindungs- und Entwicklungstrauma spezialisiert und arbeite körper- und nervensystemorientiert. Das ist ein anderer Weg, und für viele Menschen ist es der wirksamere.

 

Mir ist es ein Anliegen, den Menschen, die in der klassischen Psychotherapie kein Gehör finden, einen anderen Zugang anzubieten.

 

Psychiatrische Erkrankungen behandle ich nicht, und meine Arbeit ersetzt keine ärztliche Behandlung. Wenn Du in laufender Therapie bist, kann meine Arbeit eine Ergänzung sein.

 


 

Was ist eine Heilpraktikerin eigentlich, und was darfst Du?

 

Ich habe die volle Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, die ich 2013 nach einer amtsärztlichen Überprüfung beim Gesundheitsamt Saarbrücken erhalten habe. "Volle Erlaubnis" heißt: Ich darf körperlich und psychisch behandeln, nicht nur eines von beidem.

 

Praktisch bedeutet das, dass mir ein Repertoire zur Verfügung steht, das über die Prozessarbeit hinausgeht. Ich arbeite mit Körpertherapie, ich kann naturheilkundlich unterstützen, mit Homöopathie, mit pflanzlichen Mitteln und Urtinkturen. Ob und wann ich das einsetze, hängt davon ab, ob es zu Dir passt und ob Du es möchtest. Ich dränge es niemandem auf, und für viele meiner Klientinnen und Klienten spielt es keine Rolle.

 

Warum das trotzdem wichtig ist: Der Grund, warum Menschen zu mir kommen, ist oft genau diese Freiheit. Ich bin nicht an Kassenabrechnung, Diagnoseschlüssel und Kontingente gebunden. Ich kann eine Sitzung so gestalten, wie es der Mensch vor mir braucht, und ich kann Werkzeuge kombinieren, die im Kassensystem nicht nebeneinander vorkommen. Viele kommen komplementär zu einer ärztlichen Behandlung, andere, weil sie dort nicht weitergekommen sind.

 

Was ich nicht darf und nicht tue: Ich behandle keine psychiatrischen Erkrankungen und keine Infektionskrankheiten. Ich rate nie von ärztlich empfohlenen Behandlungen ab. Und ich verspreche keine Heilung.

 


 

Für wen ist Deine Arbeit geeignet?

 

Für Menschen, die bereit sind, sich selbst genauer anzuschauen, auch dort, wo es unangenehm wird. Die meisten meiner Klientinnen und Klienten haben schon Therapien, Coachings oder andere Wege ausprobiert, arbeiten selbst im therapeutischen Bereich und suchen einen tieferen Zugang.

 

Meine Arbeit ist nicht geeignet, wenn Du erwartest, dass ich Dir sage, was Du tun sollst. Ich gebe keine Ratschläge und treffe keine Entscheidungen für Dich.

 


 

Wie unterscheidet sich Deine Körperarbeit von einer klassischen Massage?

 

Die klassische Massage arbeitet an Muskeln, mit festen Grifftechniken und einem festen Ablauf. Ich verstehe den Körper als Spiegel Deiner inneren Prozesse.

 

Deshalb gibt es bei mir kein Schema. Ich arbeite mit dem, was Dein Körper zeigt, und richte mich danach aus. Manchmal bleibt es bei der körperlichen Ebene. Manchmal kommt in der Stille etwas hoch, das im Gespräch nie aufgetaucht wäre. Wenn das geschieht, bin ich darauf vorbereitet.

 

Du entscheidest, was Du suchst. Für manche ist es eine reine Körperbehandlung, für andere der Einstieg in eine tiefere Begleitung. Beides ist in Ordnung.

 


 

Was kann sich verändern?

 

Viele Menschen erkennen zum ersten Mal Zusammenhänge, die ihnen vorher nicht bewusst waren. Dadurch entsteht Spielraum in Situationen, die früher automatisch Stress ausgelöst haben. Aus unbewusstem Reagieren wird Wahl.

 

Das geschieht selten plötzlich. Es geschieht Schritt für Schritt, wenn das Nervensystem neue Erfahrungen machen kann.

 

[Erfahrungen von Klientinnen und Klienten]

 


 

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